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Tennis: (Niedersächsischer Tennisverband e.V.)
 
Schultennis: Nachwuchsförderung im Tennissport

Pressemitteilung

Erstmals kooperiert in Deutschland eine Universität mit einem Tennisverband. Das Sportinstitut der August Georg Universität Göttingen sowie das Ressort Schultennis beschlossen Anfang März, eine dreijährige Zusammenarbeit starten.

In der jüngeren Vergangenheit neigen die Fachverbände dazu, immer früher Kinder an die jeweilige Sportart heranzuführen, indem Talentsichtung und Talentförderung in ansehnlichem Umfang betrieben werden. Eine Gefahr solch früher Spezialisierung in einer Sportart besteht darin, dass eine einseitig ausgerichtete Ausbildung im Sinne eines zukünftigen, erfolgreichen Leistungssports nachweislich hinderlich ist und darüber hinaus die Fluktuation- und drop-out-Rate spätestens im Alter der Pubertät gefördert wird.

Das Projekt Kindersport-Tennissport Tennissport - Kindersport beabsichtigt derartige Fehlentwicklungen zu vermeiden. Mit dem Begriff Kindersport soll deutlich gemacht werden, dass nur eine vielseitige und variantenreiche Grundausbildung den Weg für viele Sportarten in der Zukunft eröffnet und die kindliche Lebenswelt im Mittelpunkt aller Maßnahmen steht. Am Beispiel des Tennissports wird aber auch deutlich, dass schon Kinder eine technisch anspruchsvolle Sportart lernen können und lernen sollten, um später diese Sportart sowohl breitensportlich oder auch leistungssportlich orientiert möglichst langfristig durchführen zu können.

Erfolgreiche Pilotphase
Von Oktober 2002 bis Ende März 2003 wurde mit 31 Kindern zwischen 6 und 12 Jahren vom Kreisverband Göttingen unter der Verantwortung der Jüngstenwartin Frau Paschereit und dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Göttingen, vertreten durch Prof. Dr. H. Hopf, ein Pilotprojekt durchgeführt, um grundlegende Möglichkeiten inhaltlicher und organisatorischer Art zu erkunden, Zielformulierungen zu erarbeiten und wissenschaftliche Fragestellungen vorzubereiten.

Eine anonym durchgeführte Elternbefragung hatte zum Ergebnis, dass das Projekt auf höchste Akzeptanz über den gesamten Zeitraum gestoßen ist und der Wunsch nach Weiterführung stark zum Ausdruck kam. Aber auch in wissenschaftlicher und fachlicher Hinsicht ist eine Nachhaltigkeit des Vorhabens nur zu gewährleisten, wenn eine derartige Maßnahme über einen längeren Zeitabschnitt durchgeführt wird.

Ausführliche Ergebnisdarstellung
Folgende Fragestellungen sollen erarbeitet werden:
1. Wie können allgemein koordinativer Fähigkeitserwerb, tennisspezifisch koordinativer Fähigkeitserwerb und Technikerwerb unter Berücksichtigung der Lebensweltbedingungen von Kindern (6 – 10 Jährige) im Zusammenhang vermittelt werden?
2. Lässt sich die riesige Zahl von Varianten an Übungsformen auf relativ wenige „Kern“ - Formen beschränken, die als Leitlinien und Kontrollinstrumente einen gesamten Tennislehrgang durchziehen und dabei stabilisierende Wirkung für den Technikerwerb haben?
3. Welche Formen der Visualisierung von Bewegung erweisen sich als besonders ergiebig beim Lernen im Kindesalter aus und können somit als nondirektive Lernhilfen benutzt werden?

Als Ergebnis erhofft sich die Projektgruppe Aussagen über die Zusammenhänge und gegenseitige Beeinflussung von Koordination und Technikerwerb im Kindesalter am Beispiel des Tennisspiels. Wenn sich spezifische Lernverfahren im Kindesalter als ergiebig herausstellen, können daraus Prinzipien für die Methodik im Kindertraining abgeleitet werden.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ressort Schultennis wird dieses einzigartige Wissenschaftliche Projekt über drei Jahre hinweg durchgeführt. Für beide Kooperationspartner ist es von großer Wichtigkeit, dass am Ende der Projektphase eine wissenschaftliche Dokumentation erstellt wird und die gewonnen Ergebnisse dargestellt werden. Die Projektbetreuung von Seiten des NTV wird von Oliver Engst (Referent Schultennis) und Reimar Bezzenberger übernommen.


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Autor: hh
Artikel vom 18.03.2003, 11:25 Uhr
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